Gallium

Gallium wurde 1875 von dem Franzosen Paul Émile Lecoq de Boisbaudran entdeckt. Bei der Namensgebung ist man sich uneinig. Es ist nicht sicher, ob der Name von Gallien (lat. für Frankreich) stammt oder von Gallus (lat. für Hahn) und das Metall somit den Namen seines Entdeckers trägt. Hahn heißt in Französisch „le coq“. Gallium hat eine besondere Eigenschaft, es wird bereits bei unter 30 Grad flüssig und dient deswegen als wichtiger Ersatz für Quecksilber. Das hellblau schimmernde Metall wird als Nebenprodukt bei der Aluminiumherstellung aus Bauxit gewonnen, daneben ist es ein Bestandteil von Zinkblene und Germanit. Eingesetzt wird Gallium überwiegend in Leuchtdioden (LED), Solarzellen, Halbleitertechnik und diversen Legierungen.

Fakten  
Farbe hellbau schimmernd
Schmelzpunkt 29,8 °C
Siedepunkt 2403 °C
Spezifisches Gewicht 5,91 g/cm³
 Weltjahresproduktion 200 t
Verwendung
LEDs
Mobiltelefone
Computer
Laser
Solarzellen