Indium

Das silberweiß glänzende Metall wurde 1863 von den deutschen Chemikern Ferdinand Reich und Theodor Richter in Freiberg/Sachsen entdeckt. Die kommerzielle Nutzung begann jedoch erst 70 Jahre später. Indium wurde in dieser Zeit als Beschichtung bei hoch beanspruchten Lagern von Flugzeugen eingesetzt. Bis zu der ersten Verwendung in Halbleitern und Flüssigkristallbildschirmen hat es nochmal 50 Jahre gedauert. Heute benötigen wir Indium zwingend für unseren technologischen Fortschritt in Flachbildschirmen, Displays und Flugtechnik. Für die Indiumgewinnung sind die wichtigsten Mineralien Blei- Kupfer- und Zinksulfid. Gefördert wird Indium überwiegend in China, Kanada und Peru.

Fakten  
Farbe silberweiß glänzend
Schmelzpunkt 156,6 °C
Siedepunkt 2.080 °C
Spezifisches Gewicht 7,31 g/cm³
 Weltjahresproduktion 600 t
Verwendung
Flachbildschirme
Displays
Touchscreens
Lager in Triebwerken
Medizintechnik