Technologiemetalle

Leben in der Moderne

Gallium, Indium und Germanium sind Industrie- und Technologiemetalle, ohne die unsere moderne Kommunikationsgesellschaft und das Zeitalter der Hochtechnologie undenkbar wären.

Für jeden Flachbildschirm, jede Photovoltaik- und Solaranlage, jede moderne Datenleitung und jedes LED-Produkt werden Gallium und Indium gebraucht. Kein Display eines Smartphones und keine Satellitenanlage kann ohne den Einsatz dieser Metalle hergestellt werden. Ohne Germanium würden der Vormarsch der Infrarottechnologie und die Entwicklung modernster Glasfaserleiter zum Stehen kommen.

Unsere Welt benötigt Metalle, die fast niemand kennt. Allein 2012 waren es

1.230.000 Kilogramm Indium,
310.000 Kilogramm Gallium und
125.000 Kilogramm Germanium.

Engpass und Bedarf

Sowohl Prognosen führender Forschungsinstitute als auch der Industrie kennen den steigenden Bedarf an Technologiemetallen. Aus 310.000 Kilogramm Gallium-Verbrauch im Jahr 2012 werden 2030 über 450.000 Kilogramm Jahresbedarf entstehen. Der Bedarf an Indium wird von 1.230.000 Kilogramm auf fast 2 Millionen Kilogramm angewachsen sein.

Doch Technologiemetalle werden bei der Erschließung anderer Rohstoffe und Bodenschätze gewonnen, deren Ressourcen begrenzt und zum Teil schon heute beinahe weltweit ausgeschöpft sind. Käufer nutzen diese Schere zwischen Bedarf und Bestand, zwischen Angebot und Nachfrage. Vorprogrammierte Engpässe werden den Wert von Indium, Gallium und Germanium deutlich steigen lassen, eine Preisexplosion der Metalle, die unverzichtbar für die Weltwirtschaft sind, ist alles andere als ausgeschlossen.